From an estimated three-quarters of a million words representing 323 individual writings, the volume, page, and line are given for each separate word listed. The handling of this mass of data necessitated some selection for the alphabetic listing. Full locus information for articles, prepositions, auxiliary verbs and the like is not given, although each word which occurred in the text is listed once alphabetcially in the index with a reference to the List of Unessential Words. It is noted that words in Latin or other languages found in the selected texts have been excluded.
Some modification in the orthography
of words from the texts has also been made in the index presentation: all
capital letters have been changed to lower case; superimposed letter symbols
for inflection, such as oe, ue, or uo, are represented in side-by-side
fashion, e.g. as in gewuost; the "ß" symbol has been altered
to "ss" throughout, so that a combination such as masss may be found
for masß. Verbs with separable prefixes will only be found
identifiable as such in the index when they occurred in the unseparated
form in the original texts.
It is presumed that a theoretical user, wheter a linguist, theologian, or Reformation historian, would be interested in the content of Martin Luther's 16th century writings where such words pertinent to the user had occurred.
In addition, it is assumed that the aim of the user is to arrive at the original meaning of the words intended by martin Luther, in comparison to meaning, usage or orthography which has shifted with modern High German.
a)licht, als Wort Gottes, (Index ref. v. 2-111-12) in "Auslegung deutsch Vaterunsers fur die einfaltigen Laien," written 1519.
Das heilige worth gottis hat vill namen in der Schrift... Es heyst ein licht, ein morgen regen, ein abend regen, ein hymlischer taw, Gold, silber, ertzney, cleyder, geschmuck and vill der gleychen.
b)licht, als Wahreit, (index ref. v. 7-181-9) in "Warum des Papstes und seiner Junger Bucher von D. Martin Luther verbrannt sid," written 1520.
Nu ist yhe war, das die warheyt und gerechtigkeit nit schewet das gericht, ja nit lieberss hatt, denn licht lesssit sich gernn ansehen und probirnn.
c)licht, als Eigenschaft Gottes (Index ref. v. 12-310-20) in "Epistel S. Petri gepredigt und ausgelegt, Erste Bearbeitung, 1523.
Darumb
ist ynn der schrift verfasset:
Ihr
aber seyt das auserwelte geschlecht, das koeniglich priesterthumb, das
heyglige volk des eigenthums, das yhr verkundigen sollt die tugent des,
der euch beruffen hat von der finsternis zuo seynem wunderbarn licht.
a)richten, wie Gott Menschen richtet, (Index ref. v. 2-89-38) in "Ein Sermon von der Betrachung des heiligen Leifens Christi," written 1519.
Dan goth geburt alleyn zu richten, Wylle Christus sagt: Ir solt nit richten, das yr nith gerichtet werden.
b)richten, wie Menschen sich selbst richten sollen, (Index ref. v. 2-99-25) in the Sermon referenced above.
Richten wir uns selber und verclagen uns mit unseren eygenen worten, das wir gothe ungehorsam seind unnd seinen willen nit thun.
c)richten, wie der Pabst richtet (Index ref. v. 7-181-13) in "Sermon von der Geburt Christi, gepredigt am Christtag fruh," written 1520.
Aber der Bapst wil yderman die augen blenden, niemand richten lassen, sondern alleyn richtenn yderman, sso gar ungewiss und furchtsam ist er seiner sach und hendell.
a)oberkeyt, als geistliche Obrigkeit, (Index ref. v. 10/1b-242-3) in "sommerpostille: Auslegung der Evangelion von Ostern bis auffs Advent, gepredigt durch Mart. Luther zu Wittenburg," written 1526.
Die Evangelium lernt uns von der oberkeyt, welch sie die geistliche oberkeyt nennen... das man sie ye nicht verachte, und wellen in der Gewalt Christo gleich sein und sich zu hoch empor haben.
b)oberkeyt, als weltiche Obrigkeit, (Index ref. v. 118-313-26) in "Ermahnung zum Frieden auf die zwolf Artikel der Bauerschaft in Schwaben," written 1525.
Es hat bapst und Keyser widden mich gesetzt und getobet. Num wo mit hab ichs dahyn bracht, das yhe mehr Bapst und Keyer tobet haben, yhe mehr meyn Evangelion fort ist gangen? Ich habe nie keyn Schwerd gezuckt, noch rache begerd... sondern der weltlichen oberkeyt, auch die, so das Evangelion und mich verfolget, yhr gewallt und ihre helffen verteydingen, so viel ich vermocht.
c)oberkeyt, als weltliche Obrigkeit, (Index ref. v. 15-302-36) in "Von Kaufshandlung und Wucher," written 1524.
Denn
Christen sind brueder, und eyner lest den andern nicht... Aber wo nicht
Christen sind, da soll die weltliche oberkeyt treyben, das der bezale
was er geborget hat.